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Unser
Therapie­konzept

In unserer Klinik St. Ursula legen wir Wert auf ein ganzheitliches Therapiekonzept. Der Mensch als Ganzes steht dabei im Mittelpunkt. Das beutet, dass wir Psyche und Körper als zusammengehörig begreifen, weil sie sich gegenseitig beeinflussen können.
Vielleicht haben Sie es selbst schon einmal gemerkt, wie Ihnen beispielsweise der Stress auf den Magen schlägt oder sich in Kopfschmerzen äußert. Körperliche Symptome haben oft psychische Auslöser, wie beispielsweise Konflikte, Stress oder Dysbalancen. Deshalb versuchen wir beim ganzheitlichen Therapiekonzept nicht nur die Symptome einer Krankheit zu behandeln, sondern auch die Auslöser.  

Ständige Belastung, ob körperlich oder psychisch, schlägt auf die Gesundheit, was auf Dauer zu behandlungsbedürftigen Erkrankungen führen kann. Wir bieten Hilfe – um Erkrankungen im Zuge einer Rehabilitation zu behandeln oder um präventiv dafür sorgen, dass es erst gar nicht zu einer Erkrankung kommt.  

Die therapeutische Kette

Wir stehen im Verbund mit der KAG Müttergenesung und dem Müttergenesungswerk und verfolgen bei der Prävention und Rehabilitation das Konzept der therapeutischen Kette. Diese besteht aus drei Bereichen und sorgt damit für eine umfassende Betreuung vor, während und nach Ihrem Klinikaufenthalt.

Weitere Informationen zu einzelnen Themen innerhalb der therapeutischen Kette finden Sie hier:

Vorbereitung

Die ersten Schritte zu einem Reha- oder Präventionsaufenthalt in unserer Klinik sind die Vorbereitung und das Beratungsgespräch mit den fachkompetenten Berater*innen der Beratungsstellen, das wir Ihnen sehr ans Herz legen.
Hier informiert man Sie umfassend und hilft Ihnen bei der formalen Abwicklung von Arztbesuch, Antragsstellung oder der Kostenübernahme der Krankenkasse. 

Aufenthalt

Das zweite Glied in der Therapeutischen Kette ist der Reha- oder Präventionsaufenthalt in unserer Klinik. Hier werden Sie je nach Indikation und Schwerpunktthema individuell behandelt und finden die therapeutische Hilfe und Unterstützung, die Sie benötigen.

Nachsorge

Im Anschluss an den Aufenthalt in unserer Klinik erfolgen die Nachsorgemaßnahmen, das heißt Sie bekommen von uns Tipps, wie und wo Sie bei Bedarf am Heimatort therapeutisch weiter betreut werden können. Außerdem findet mit etwas zeitlichem Abstand ein Nachsorgegespräch zur Reflexion statt. 

Die Therapiestruktur

An Anfang Ihres Klinikaufenthaltes steht ein Gesundheitscheck an. Unser Arzt und die psychosozialen Sozialtherapeuten sehen sich den Krankheitsverlauf an und stellen eine Diagnose.

Nachdem eine Diagnose erstellt wurde, bestimmen Sie mit uns zusammen Ihre persönlichen Therapieziele. Aus diesen leitet sich dann Ihr individueller Therapieplan ab.

Während Ihres Aufenthaltes schauen wir gemeinsam in Zwischengesprächen, ob Ihr Therapieplan gegebenenfalls angepasst werden muss.

Zum Ende Ihres Therapieaufenthaltes gibt es Abschlussuntersuchungen und -gespräche, um auszuwerten, wie Ihre Zeit bei uns verlaufen ist.

Ein ausführlicher Entlassungsbrief mit Verlaufsprotokoll und weiterführenden Empfehlungen ist für Sie die Grundlage, um weitere Therapien am Heimatort angehen zu können.

Ihr individueller Therapieplan

Zum Start in Ihren Klinikaufenthalt erhalten Sie von uns einen individuellen Therapieplan, der auf Ihre medizinische Indikation und Ihre Ziele zugeschnitten ist. Er beinhaltet verbindliche Termine für:

  • Medizinische Behandlungen
  • Psychologische und psychosoziale Beratung in Einzel- und Gruppengesprächen (Stressbewältigung, Erziehungshaltung, Umgang mit Ängsten, Depressionen etc.)
  • Schulungen und Vorträge
    (Erläuterung von Lösungsstrategien und Anregungen zur klaren und bewussten Alltagsgestaltung)