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Unsere
Therapie­maßnahmen

Unser Therapiekonzept richtet sich ganz gezielt nach Ihren Belastungen und Ihrem aktuellen Gesundheitsstand. Nach einer Analyse durch den Arzt und die psychosoziale Sozialtherapeutin stellen wir eine Diagnose, die die Grundlage für Ihre Therapieziele und damit für Ihren Therapieplan ist.

Dieser kann im Laufe Ihres Aufenthaltes immer noch angepasst werden. In verbindlichen Zwischengesprächen schauen wir gemeinsam mit Ihnen, wie sich das Therapieangebot auf Ihre Gesundheit und Ihr Wohlbefinden auswirkt.
Diese Zwischengespräche sind, gemeinsam mit dem Abschlussgespräch, die Grundlage für Ihren Entlassungsbrief mit Verlaufsprotokoll und Empfehlungen für weiterführende Therapien.

  • medizinische Behandlungen
  • psychologische/psychosoziale Beratungen in Einzel- und Gruppengesprächen (Stressbewältigung, Erziehungshaltung, Umgang mit Ängsten, Depressionen etc.)
  • Schulungen und Vorträge

Bewegungstherapie

Während der Bewegungstherapie behandeln wir gezielt die körperlichen Folgen, die durch Ihre täglichen Belastungen entstehen. Unsere qualifizierten Therapeut*innen führen Übungen mit Ihnen durch, die die Muskulatur stärken oder entspannen, die Gelenke mobilisieren und die Beweglichkeit fördern.

Ein Augenmerk liegt darauf, dass Sie diese Übungen auch nach Ende Ihres Aufenthaltes eigenständig zu Hause durchführen können, um Ihren Körper weiter zu kräftigen oder zu entspannen.

Rekreationstherapie

Das Augenmerk der Rekreationstherapie liegt darauf, sinnvolle und wohltuende Anreize zur Freizeitgestaltung zu schaffen, die Sie auch nach Ihrer Heimkehr weiterführen können. Dabei handelt es sich sowohl um kreative, entspannende als auch sportliche Angebote, die Ihre sozialen bzw. psychosozialen Fähigkeiten festigen.

Der Fokus liegt dabei zum Beispiel auf der Stärkung des Selbstwertgefühls, in dem neue Dinge ausprobiert werden, aber auch auf der Überwindung von Antriebsschwäche. Gemeinsam schauen wir über den Tellerrand Ihres bisherigen Alltags und schaffen neue Anreize für Sie, die Sie positiv im zukünftigen Alltag begleiten.

Mutter-Kind-Interaktion

Die Interaktion/Bindung zwischen Mutter und Kind kann durch belastende Faktoren beeinträchtigt werden. Grundlage jeder Mutter-Kind-Bindung wird getragen von gegenseitigem Vertrauen und Wertschätzung.
Einklang und Vertrauen sind oft Ursache und Folge von Entspannung zugleich.

Zur Verbesserung der Bindung zwischen Mutter und Kind bietet Die Klinik St. Ursula zahlreiche Angebote im pädagogischen, sportlichen und psycho-sozialen Bereich an.

Tiergestützte Therapie

Sagen Sie Hallo zu Titus und Malouk!

Unsere felligen Co-Therapeuten, zwei gutherzige Hunde, sind die Hauptakteure unserer tiergestützten Therapieangebote.

Ihre Einsatzgebiete:

  • Trauerbewältigung
  • Einzelberatung
  • Gruppenberatung

Titus und Malouk

Mit kalter Schnauze, warmem Blick und großem Herzen bringen Titus und Malouk Abwechslung in den Klinikaufenthalt und schaffen es eine ganz besondere Beziehung zu unseren Patientinnen und den kleinen Klinikbesuchern aufzubauen. Die ausgebildeten Therapiehunde schenken Vertrauen und Zuneigung, fördern die Kommunikation und bringen Freude.

In ihrer Anwesenheit fällt es leichter Stress und Ängste abzubauen und sich vollkommen auf den Umgang mit den beiden Vierbeinern zu konzentrieren. Besonders in der Trauerbewältigung schaffen Titus und Malouk es, Trost und Halt zu spenden.

„Man kann mit dir die Alltagssorgen vergessen, du hörst einem zu und gibst mir ein Gefühl von Ruhe zurück.“

Andrea, 42

Therapieziele


Die Therapie mit Titus und Gin hat folgende Ziele:

  • Förderung des Wohlbefindens
  • Stärkung des Selbstwertgefühls
  • kognitive Anregung
  • Verminderung von Ängsten
  • Verbesserung des Einfühlungsvermögens
  • Förderung sozialer Kontakte
  • Erleben von Nähe
  • Wahrnehmung
  • Kommunikation

 
Bitte beachten Sie: Wir wissen, dass sich viele Patientinnen und/oder Ihre Kinder auf ein Treffen mit Titus und Gin freuen. Es hängt jedoch von Ihrem persönlichen Therapieplan ab, ob therapeutische Angebote mit den zwei Fellnasen durchgeführt werden.

Therapeutisches Bogenschießen

Körper, Seele, Geist und Umwelt in Einklang zu bringen ­– darum geht es beim therapeutischen Bogenschießen. Hier lernen Sie Pfeil und Bogen zu benutzen und sich ganz auf den Moment zu konzentrieren.

Wieso? Menschen mit sehr großen psychischen Belastungen, zum Beispiel während der Trauerbewältigung, haben Probleme mit der Konzentration, mit Gedächtnislücken, ungewollten Gedanken und Unruhe, während sie sich gleichzeitig energielos fühlen.

Das therapeutische Bogenschießen wirkt sich positiv auf alle genannten Bereiche aus. In der Erfahrungstherapie geht es darum, den Moment ganz konkret und körperlich wahrzunehmen und die Realität unmittelbar und sinnlich zu erleben.

„Es ist wohltuend, sich mit sich selbst auf diesem Wege zu beschäftigen.“

Maria, 52

Therapeutische Aspekte

Therapeutische Aspekte beim therapeutischen Bogenschießen:

  • Konzentrations- und Koordinationsfähigkeit
  • Wahrnehmungsfähigkeit und Bewusstheit
  • Spannung, Entspannung und Gelassenheit
  • Achtsamkeit (auf seinen Körper hören)
  • Kognition und soziale Fähigkeiten
  • Zielstrebigkeit, Wirkung, Erfolg
  • Auseinandersetzung mit Misserfolg und Druck
  • Die innere Mitte und festen Stand finden
  • Loslassen